1997 gründeten fünf Privatpersonen die ErSol Solarstrom GmbH & Co.KG in Erfurt. Zwei Jahre später begann der Aufbau der ersten Produktionslinie für Solarzellen. 2005 übernahm die ErSol Solarstrom GmbH & Co.KG den Ingot- und Waferproduzenten ASi Industries. Bis zum Börsengang im gleichen Jahr arbeitete das Unternehmen kontinuierlich an der Weiterentwicklung der Produktionsprozesse für poly- und monokristalline Solarzellen. Es folgte der Einstieg in die kristalline Modulproduktion über ein chinesischen Joint Venture, die Eröffnung der zweiten Zellfabrik in Arnstadt sowie der Einstieg in die Dünnschicht-Technologie.
Die bereits 2001 in eine Aktiengesellschaft umfirmierte ersol Solar Energy AG, geht 2005 an die Börse.
Die Robert Bosch GmbH übernimmt die ersol Solar Energy AG.
Bosch investiert 530 Mio. € in den Standort Arnstadt. Neue Fabriken für Solarzellen und Module, ein Entwicklungszentrum und die neue Zentrale entstehen.
Gleichzeitig unterschrieb die ersol Solar Energy AG den größten Zellliefervertrag in ihrer Geschichte mit einem Auftragsvolumen von einer Milliarde Euro. Mit der Bekanntgabe der Bosch-Gruppe, 530 Millionen Euro in den Ausbau des Standortes Arnstadt zu investieren und die ersol Solar Energy AG zu übernehmen, brach 2008 eine neue Ära an. Schon ein Jahr später folgte die Grundsteinlegung einer weiteren Zellfertigung in Arnstadt in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel.
Seit dem 1. September 2009 firmiert die ersol Solar Energy AG als Bosch Solar Energy AG.
Die Robert Bosch GmbH übernimmt die Mehrheitsanteile an der aleo Solar AG und der Bosch Solar CIS Tech GmbH.
Im August 2010 wurde der erste Teil des Gesamtkomplexes Arnstadt eingeweiht.
Bosch Solar Energy stellt industrielles Konzept für kristalline Modulfertigung in Vénissieux, Frankreich vor.
Bereits im Juni 2011 eröffnete das Unternehmen sein neues Kompetenzzentrum in Arnstadt mit neuer Modulfertigung, Zentrale, Forschungszentrum und Ausbildungszentrum. Seit Januar 2012 ist Arnstadt der offizielle Firmensitz der Bosch Solar Energy. Im Frühjahr 2012, nach nur achtmonatiger Umbauzeit, wurde am ehemaligen Bosch-Standort für Diesel-Einspritzpumpen eine moderne Fertigung für kristalline Solarmodule eröffnet.
Bosch Solar Energy gibt den Bau einer integrierten Fertigung in Penang, Malaysia, bekannt. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 520 Mio. €.
Neue Fabriken für Solarzellen und Module, ein Entwicklungszentrum und die neue Zentrale sind entstanden.
Neuer Firmensitz in der Robert-Bosch-Straße 1 im thüringischen Arnstadt wird ins Handelsregister eingetragen.
Einweihung der größten und modernsten Modulfertigung in Frankreich.