Sie wollen wissen, wie viel Energie Ihre Solaranlage voraussichtlich produzieren wird? Kein Problem: Nutzen Sie zur Berechnung unseren Solarkalkulator.
Sie denken darüber nach eine eigene Solaranlage installieren zu lassen? Wir begleiten Sie Schritt für Schritt auf dem Weg zu Ihrer Solaranlage von Bosch.
Sie planen eine Solaranlage von Bosch? Unsere Checkliste hilft Ihnen, nichts zu vergessen und den Überblick zu behalten.
Sind Sie auf der Suche nach einem Installateur in Ihrer Nähe, dann fragen Sie einen unserer Großhändler.
Zahlreiche Privatkunden sind bereits mit Bosch Solar Energy zum Stromproduzenten geworden.
Unser ABC der Photovoltaik erklärt Ihnen die wichtigsten Fachbegriffe der Photovoltaik.
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Da eine größere Investition getätigt werden muss, lohnt es sich, die Angebote von mindestens drei bis vier Installateuren einzuholen.
2011 lag der Durchschnittspreis für schlüsselfertige Solaranlagen bei 2 199 Euro pro kWp*. Eine durchschnittliche Anlage für ein Einfamilienhaus kostete damit zwischen 8 000 und 10 000 Euro.
* durchschnittlicher Endkundenpreis für Photovoltaikanlagen pro kWp: 2 199 € (Stand 3.Quartal 2011, Quelle Bundesverband Solarwirtschaft), bei Aufdachanlagen bis 100 kWp: 1.969 €/kWp (Stand Q1 2012, Quelle: http://www.solarwirtschaft.de/fileadmin/media/pdf/bsw_solar_fakten_pv.pdf s. Seite 5)
Ausschlaggebend für ein gutes Angebot ist nicht nur der Preis, sondern die gute Qualität der Solarmodule und der entsprechenden Komponenten (Unterkonstruktion, Verbindungsteile, Gleichstromkabel und Wechselrichter). Die Auswahl und Abstimmung der eingesetzten Komponenten ist daher eine der wichtigsten Entscheidungen vor dem Einbau Ihrer PV-Anlage.
Die Solarmodule stellen den Hauptteil der Anlage dar und machen rund 50 bis 70 % der Anlagenkosten aus. Da die Solarmodule jedoch über eine sehr lange Zeit zuverlässig Strom liefern sollen, ist beim Kauf auf hohe Qualität und Effizienz zu achten.
Die Bosch Solar Energy AG steht für den Anspruch, ein zuverlässiger Partner zu sein, ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis sicherzustellen und höchste Produktqualität zu liefern. Deshalb bietet die Bosch Solar Energy AG weitreichende Garantien auf seine Solarmodule.
Bevor Ihnen der Solarinstallateur ein geeignetes Angebot unterbreiten kann, muss er vor Ort Ihr Dach genau inspizieren können. Ihr Dach sollte einfach zugänglich sein, um u. a. folgendes zu prüfen:
Je nach Standort und verfügbarer Dachfläche Ihres Hauses kommt der eine oder andere Modul-Typ eher für Sie in Frage. Photovoltaik-Module aus monokristallinen Solarzellen zeichnen sich durch einen hohen Wirkungsgrad aus und sind daher besonders gut für kleine, optimal ausgerichtete Dachflächen geeignet.
Monokristalline Solarmodule haben eine schwarze Oberfläche, die mit ihrer filigranen Struktur sehr ansprechend wirken. Monokristalline Module mit 48 Zellen bzw. 60 Zellen unterscheiden sich nur durch ihre Größe. Die Entscheidung für die Nutzung der kleineren oder größeren Module wird in Abhängigkeit von der zur Verfügung stehenden Installationsfläche getroffen.
Die komplette Installation einer PV-Anlage für ein Einfamilienhaus ist normalerweise bereits nach zwei bis drei Tagen abgeschlossen.
Die Installateure, die Ihnen unsere Großhändler empfehlen, bieten in der Regel die komplette Organisation und Installation von der Planung bis zur Wartung aus einer Hand an.
Schon während der Installation Ihrer eigenen PV-Anlage kann es zu Zwischenfällen kommen, aber auch nach Fertigstellung ist Ihre Solaranlage verschiedenen Gefahren z. B. durch Blitzschlag oder Sturm ausgesetzt. Da die Anlagen einen hohen Investitionswert haben, sollten Sie sich gegen mögliche Schäden absichern, um eine reibungslose, lange Laufzeit ihrer PV-Anlage zu gewährleisten.
Es gibt zwei Möglichkeiten zur Überwachung und Kontrolle ihrer PV-Anlage.
Die einfachste und preiswerteste Methode ist dabei das regelmäßige Ablesen des Einspeisezählers mit Zettel und Stift. Die elektronische Variante über sogenannte Datenlogger ist komfortabler aber auch kostenintensiver. Verschiedene Wechselrichterhersteller bieten diese Datenlogger bereits serienmäßig in den Geräten an.
Die Ertragsdaten, aber auch Unregelmäßigkeiten Ihrer PV-Anlage werden über den Datenlogger automatisch auf einem Display angezeigt, protokolliert und können in einer Detailauswertung jeder Zeit eingesehen werden. Über spezielle Internetportale werden Ihre Daten visuell aufbereitet und können auch dort über einen gesonderten Login-Bereich von Ihnen mit verfolgt werden.
Alle 1 - 2 Jahre sollten Sie Ihre PV-Anlage über einen Solarhandwerker überprüfen lassen.
Nicht nur die Funktion des Wechselrichters, sondern auch der Stromfluss in den einzelnen Modulsträngen, der Gesamtzustand der Module, Komponenten Ihrer Dacheindeckung sowie der Zustand aller elektrischen Bauteile werden dabei kontrolliert.
Dank unserer sorgfältigen Entwicklung, der hochmodernen Produktion und aufwändiger Tests können wir gegenüber dem Endkunden folgende Garantien zusätzlich zur vertraglichen Gewährleistung des jeweiligen Verkäufers für Bosch-Solarmodule anbieten:
Produktgarantie*: Die Bosch Solar Energy AG garantiert, dass die verkauften Module frei von Fehlern in Material und Verarbeitung sind.
Laufzeit*:10 Jahre bei kristallinen Modulen.
Leistungsgarantie*: Die Bosch Solar Energy AG garantiert, dass die Module einen bestimmten Prozentsatz der Minimalleistung, welche im Datenblatt ausgewiesen ist, erzielen.
Laufzeit*: Bei kristallinen Modulen wird während der ersten10 Jahre 90 % der im Datenblatt ausgewiesenen Minimalleistung und für 25 Jahre 80 % der Minimalleistung garantiert.
Im Garantiefall*: Liegt ein Garantiefall vor, wird die Bosch Solar Energy AG nach eigenem Ermessen das betroffene Modul gegen ein funktionsfähiges Modul des gleichen Typs austauschen, die Mängel beseitigen oder den entgangenen Ertrag des betreffenden Modules ersetzen.
*Es gelten die Garantiebedingungen der Bosch Solar Energy AG, die hier nur auszugsweise dargestellt wurden. Die vollständigen Garantiebedingungen für Photovoltaikmodule können Sie auf www.bosch-solarenergy.de einsehen oder bei Ihrem Installateur erfragen.
Bei einer Photovoltaikanlage (PV-Anlage) erfolgt die Erzeugung von Solarstrom über Solarzellen, die das Sonnenlicht einfangen und in elektrische Energie umwandeln.
In einer PV-Anlage sind meist mehrere Solarmodule, die die Solarzellen enthalten, miteinander verbaut und verschaltet. Der mit der PV-Anlage verkabelte Wechselrichter wandelt den Gleichstrom in netzkonformen Wechselstrom um. Die Menge des erzeugten Stroms hängt von der Dauer und Intensität der Sonneneinstrahlung und von der Art und Qualität der verwendeten Solarzellen und Komponenten im Solarmodul ab.
Moderne Photovoltaikanlagen können am bzw. auf dem Gebäude oder frei stehend errichtet werden und Witterungsbedingungen wie Regen, Sturm und Hagel dauerhaft standhalten*. Sie besitzen eine hohe Lebensdauer und sind damit eine gute Investition ins eigene Heim. Mit einer PV-Anlage können auch Sie einen wichtigen Beitrag zur umweltschonenden Energieversorgung leisten.
* Bitte beachten Sie die in unseren Datenblättern und Montageanleitungen ausgewiesenen Größen.
Für den Energieertrag einer Photovoltaikanlage gibt es Faktoren, die nicht beeinflussbar sind. Hierzu gehören natürliche Gegebenheiten wie die Zahl der Sonnenstunden und die Intensität der Sonneneinstrahlung am Standort der PV-Anlage.
Die Einstrahlungswerte in Deutschland über das Jahr betragen zwischen 981 und 1200 Kilowattstunden (kWh) pro Quadratmeter und Jahr. Dies ist etwa die Energiemenge, die 100 Litern Heizöl entspricht.
Mit diesen Gegebenheiten gilt es, eine optimale Energieausbeute zu realisieren. Das heißt, dass das vorhandene Sonnenlicht optimal auf die Solarzellen treffen sollte, um möglichst viel davon in nutzbare elektrische Energie umzuwandeln. Hierzu muss die PV-Anlage sorgfältig durch einen Fachmann ausgerichtet werden.
Dachausrichtung
Die Ausrichtung der Module nach Süden ist optimal. Bei Abweichung von der Südausrichtung gilt: Je geringer die Abweichung ausfällt, desto näher am Optimum ist die erzielbare Energieausbeute und je steiler die Neigung der Module ist, desto stärker wirkt sich der Einfluss der Ausrichtung auf die Energieausbeute aus.
Dachneigung
Die Energieausbeute einer Photovoltaikanlage ist rechnerisch am größten, wenn das Sonnenlicht im rechten Winkel auf die Solarzellen trifft. Die optimale Neigung feststehender Photovoltaikmodule beträgt in Deutschland 28 – 30 Grad. In der Regel sollte der Neigungswinkel der Photovoltaikanlage zwischen 20 – 60 Grad liegen. Eine Anpassung des Neigungswinkels ist durch Aufständerungssysteme möglich.
Verschattung*
Bauliche und topografische Faktoren, die einen Schatten auf die Solarmodule werfen, reduzieren die Energieausbeute und sind zu vermeiden.
* In den jeweiligen Montageanleitungen der Hersteller finden Sie genaue Angaben zur Verschattung der Solarmodule.
Sicher, sauber, unabhängig
Hartnäckig hält sich das Vorurteil, dass ein Photovoltaikmodul nicht einmal so viel Energie erzeugt, wie für seine Herstellung erforderlich war.
Mit der aktuellen Produktionstechnik und den gegenwärtigen Prozessen liegt die Energierückgewinnungszeit für die Produktionsjahre 2009 und 2010 bei monokristallinen Modulen bei 1,27 Jahren, d. h. dass ein monokristallines Solarmodul von Bosch, die für seine Herstellung benötigte Energie in knapp eineinhalb Jahren wieder eingespielt hat. Um diese positiven Werte auch in Zukunft weiter zu verbessern arbeiten wir kontinuierlich an Weiterentwicklung unserer Produkte und der zugehörigen Fertigungsprozesse.
Der Eigenverbrauch von Solarstrom ist jener Energieanteil, der direkt im Haus verbraucht wird.
Wenn die Photovoltaik-Anlage auf einem Haus also Strom erzeugt und mit diesem Strom z. Bsp. eine Waschmaschine betrieben wird, dann ist dieser Anteil Eigenverbrauch. Wichtig ist, dass der zu verbrauchende Strom nicht ins Stromnetz eingespeist und auch nicht aus dem Stromnetz bezogen wird.
Der Eigenverbrauch lohnt sich doppelt:
Zum einen wird die verbrauchte Strommenge vom Staat finanziell gefördert und zum anderen reduziert die Nutzung selbst erzeugter Energie die Energiemenge, die der Nutzer von seinem Energielieferanten einkaufen muss.
Bosch Solar Energy empfiehlt Photovoltaik-Anlagen mit Eigenverbrauch.
Der natürliche Eigenverbrauch ist ein statistischer Wert. Er bezeichnet den Anteil an erzeugtem Solarstrom, den ein Haushalt bestimmter Größe bei einer Photovoltaik- Anlage bestimmter Leistung selbst verbrauchen kann, ohne ihn durch bewusste Verhaltensänderung oder Einsatz technischer Komponenten zu erhöhen.
Dieser natürliche Eigenverbrauch liegt typischerweise zwischen etwa 20 % bei einem 1-Personen-Haushalt und etwa 40 % bei einem 5-Personen Haushalt und einer 5 kWp-Anlage.
Entweder durch ein verändertes Nutzerverhalten (manuelle Optimierung):
oder durch speziell angepasste, technische Lösungen:
